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Neuseeland

Wohnung und Jobs gekuendigt, 10 Tage Abschiede und uebermaessigen Alkoholgenuss erfolgreich ueberlebt, betreten wir am 06. Dezember 2010 wiedereinmal den Muenchner Flughafen. Der Duft von Gluehwein und Winter liegt in der Luft, doch fuer uns geht es gen Sommer. Neuseeland 26

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Auch wenn wir unsere geplante Afrikareise kurzfristig verschieben mussten, so ist dennoch in unserem Zielort Auckland/Neuseeland gerade Sommerbeginn. Wir checken also unsere Rucksaecke ein, um die letzten Stunden gemuetlich mit unseren Eltern zu verbringen, als die Dame am Schalter ploetzlich sagt: ”No sorry, u don’ t have a return ticket so can’t go to NZ”! Unser Puls  rast, in zweieinhalb Stunden sollten wir eigentlich abheben. Hektisch rasen wir ins Internet, schliesslich ist unsere einzige Moeglichkeit die Buchung eines Weiterfluges. Schon taucht die naechste Herausforderung auf, denn die Kreditkarte funktioniert nicht und die Raserei beginnt: Schalter, Internet, Reisebuero…. 19:55 Uhr (um 20:00 schliesst das Reisebuero!!) und wir haben endlich einen Flug nach Suedamerika in der Tasche! 20 min spaeter sitzen wir bereits im Flugzeug und haben 30 Stunden Zeit, unseren Gedanken an unsere  Familien, die Nordkette und die erste gemeinsame Wohnung zu froehnen, bis wir, In NZ angekommen, bereits um 21 Uhr in einen komaaehnlichen Schlaf fallen.

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Den Jetlag ueberlistet erkunden wir bereits am naechsten Morgen die Stadt und freunden uns mit Eric, unseren Zimmerkollegen, (welcher sich seit 2 Jahren als Tischler auf traditioneller Wanderschaft befindet)an. Als wir dann erfahren, dass Eric seinen Volvo verkaufen moechte steht der Deal bereits nach wenigen Stunden. Gemeinsam verbringen wir lustige Abende im Garten und tagsueber widmen wir uns der Erneuerung des Autos.

Am 11. Dez. Ist es dann soweit und wir satteln den Schlitten… durch die Waitakere ranges nach Karekare. Wald, Weide …und auch wenn der Wind am „Piha beach“ die Wellen verblaest gefaellt es uns hier. Das Wetter laedt nicht zum Verweilen ein, die Wellen nicht zum Surfen und so besuchen wir einen Markt und cruisen Richtung Norden. Nette kleine Buchten, sattgruenes Hinterland… wir wandern und spingen - umgeben von Almwiesen und Weiden - ins kuehle Nass. 3 Tage spaeter folgen wir dem Weg Richtung bay of islands, was sich als aeusserst touristisch herausstellt. Zudem spielt das Wetter nicht mit, und auch landschaftlich treten erste Ermuedungserscheinungen auf. Abgesehen vom Meer fuehlen wir uns wie in Tirol… landschaftlich sowieso, aber auch hinsichtlich der deutschsprachigen Touristen - zudem besuchten wir ausserhalb Europas noch nie ein touristisch so gut erschlossenes, bis ins letzte Detail vermarktetes und einfach zu bereisendes Land.

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Komisch empfinden wir auch die  Regenwaelder ohne Tiere (ausser Voegel), kurzum, alles recht nett aber bald monoton und unspannend. So froehnen wir dem Wandern, dem schlechten Wetter, dem “europaeischen lifestyle”, besuchen die Seen, die Kauriwaelder und cruisen immer weiter suedwaerts nach Raglan. Vorbei an Farm- und Weidelandschaft und lassen bis auf eine wirklich reizvolle Gluehwuermchenhoehle die Touriabzocken aus. Leider hoert der Regen ebenfalls nicht auf und der Mt. Taranaki und der Surfhighway fallen sprichwoertlich ins Wasser und wir beschliessen, der Nordinsel den Ruecken zu kehren, da die Suedinsel besseres Wetter und mehr Abwechslung verspricht. In Wellington buchen wir die Faehre, besuchen die Stadt und das Te Papa Museum und schiffen am 22.12 nach Picton!

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Auf der Suedinsel werden wir auch glatt tagsdarauf mit strahlendem Sonnenschein geweckt und so  wandern wir 2 Tagesetappen des Queen Charlotte tracks mit Aussicht auf die sounds und geniessen erstmals seit Tagen trockenes Wetter.

Ueber Weihnachten starten wir nach Kaikoura,  checken in einen Campingplatz ein und goennen uns leckeres Essen, Wein und lernen Manu und Stefan kennen. Auch wenn keine klassische Weihnachtsstimmung aufkommt verbringen wir dennoch zu viert einen wahrlich lustigen Abend  (oder wie es Stefan formulieren wuerde, “ Jammern auf hoechstem Niveau”! )

Auch den naechsten Tag verbringen wir bei gemeinsamen Fruehstueck und “Camp-spa”, was die Weichen fuer weitere gemeinsame Tage und Abende legt. So lachen, kochen, sparen und vorallem rechnen wir die folgenden Tage gemeinsam, und beschliessen nach langem Uerlegen den Volvo bereits in 2 Wochen zu verkaufen und unseren Suedamerika Flug um einen Monat nach vor zu verlegen, um endlich das Land verlassen zu koennen. Manu und Stefan sind uns dabei eine grosse Hilfe und wir telefonieren nach Muenchen, Sydney und Auckland bis wir endlich den Flug um einen  Monat verlegt haben. Gluecklich verbringen wir zu viert den Tag und trinken Wein bis spaet in die Nacht.

Der Abschied von den Beiden faellt schwer, doch einen Tag vor Silvester brechen wir doch noch zum Arthur’ s Pass auf. Die Fahrt ist schoen und die Gipfelbesteigung am naechsten Tag erinnert an zuhause. Der naechste Stopp ist Hokiata, von dort weiter entlang der Westkueste und den beiden Gletscher bis nach Wanaka. In Wanaka fuehlen wir uns wie am Gardasee (als dieser noch unverbaut war, was wir ja nie gesehen haben..) und die ganze Tour seit Christchurch ist landschaftlich fuer uns bis dato die interessanteste Gegend. Leider trueben die Temperaturen etwaige Badeambitionen und auch der Regen ist in Wanaka wieder ein treuer Begleiter. In Queenstown geniessen wir dafuer am moka-lake einen wahrlich idyllischen und wunderschoenen Sonnenuntergang und auch die Bergtour tagsdarauf ist mit Sonnenschein gesegnet und gehoert zu unseren schoensten Wanderungen in NZ.

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Als wir beschliessen uns nicht mehr weiter suedlich fortzubewegen, fahren wir Richtung Dunedin. Bestaunen noch ein paar Bungee Jumper und frieren und an einem beach kurz vor Dunedin den A….. ab.  Es regnet, was sonst, aber wir brechen auf zur Otago Peninsula. Regen und Nebel umhuellen den „Sandfly beach“, aber dennoch treffen wir auf Seeloewen.

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Unsere Herzen sind erfreut und wir sind gluecklich, vor allem als sich kurze Zeit spaeter am pilot beach neben uns Seeloewen raekeln, Robben vor uns schwimmen und spielen und ein Pinguinbaby aus seiner Hoehle schielt. Als wir lesen, dass abends um 21:30 Uhr die blauen Pinguine ihre Jungen fuettern kommen steht fest, dass wir bei diesem Spektakel dabei sind. Wir trotzen Regen und Kaelte und um 21:50 Uhr werden auch bereits die ersten blauen Pinguine aus dem Meer gespuelt und watscheln den Strand entlang hoch zu ihren Nestern. Sogleich bahnen sich die naechsten 20 -` 30 Tiere unbeirrt ihren Weg zwischen unsere Fuesse hindurch. Voellig durchnaesst erfreuen wir uns an dem Schauspiel und beschliessen am naechsten Tag nochmals unser Glueck hinsichtlich der Gelbaugenpinguine zu versuchen. So streunern wir am naechsten Tag um 15 Uhr wieder entlang des „Sandfly beaches“ und haben Glueck, denn wir treffen am Felsen auf einen Pinguin mit seinen 2 Jungen. Wir setzen uns auf einen Felsen am Strand und schwupps, wird das “abgaengige” Mitglied dieser Pinguinfamilie aus dem Meer gespuelt. Ganz knapp latscht es an uns vorbei, bis es die Steine zu seiner Hoehle emporspringt und die Jungen fuettert. Andi filmt und wir haben eine Riesenfreude.

Ueber Moeretaki passieren wir dann abermals Christchurch… wir brauchen nach dem ewigen wild campen wieder mal eine Dusche und zudem haben wir dank nicht-anfallenden Unterkunftskosten und richtig sparsamen Essen unsere Reisekasse kraeftig auggestockt. Ja, wir wollen unbedingt raus aus diesem Land, einfach weil es definitiv zu langweilig ist und wir das “Wilde” sosehr vermissen. Andere Kulturen, Tiere… seit Wochen traeumen wir  jede Nacht von Afrika und sind daher gluecklich, so viel Geld gespart zu haben. Nach einem netten Abend mit 2 travellern aelteren Semesters  und einem ueberraschend guten und schnellen Autoverkauf bereits am naechsten Morgen marschieren wir ins naechste Reisebuero und buchen uns einen guenstigen Flug nach Fiji.  Noch 3 free camp Naechte am kalten Waikuku beach (7 Grad Nachttemperatur!), 2 Naechte jeweils in camps in Christchurch und Auckland (mit einem freudigen Wiedersehen netter Bekannter)und schon heisst’ s: bye, bye Kiwiland ...

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Geheimtipp Sommer: wer hätte es sich gedacht, dass wir menschenleere Strände, geheimnisvolle Nebelwälder, wunderschöne Wanderregionen und Wüsten ohne Touristen auf den Kanaren antreffen? 😊  

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